Beiträge von Heinz.Spack

    Vorletzte Woche die Warnmeldung „Getriebe prüfen“ bei Fahrt mit meinem Plug-in auf der Autobahn im Benzinbetrieb gehabt

    Hatte jemand ähnlicher Erfahrungen machen müssen?

    Hallo Hajo,

    ich hatte damals bei meinem 🚗 zwar nicht die Warnmeldung in der Anzeige, aber beim Schalten der Verbrenner-Gänge von Anfang an besonders am Berg oder beim Beschleunigen ein mehr oder weniger lautes Krachen vom Getriebe. Für mich hörte sich das so an, als sei der kleine MG nicht in der Lage, unter Last die Zahnräder schnell genug zu synchronisieren.
    Bei einem der vielen Werkstattaufenthalte hab ich das gemeldet mit dem Hinweis, dass wohl zur Jahresfrist ein neues Getriebe fällig sei, wenn Renault da nichts ändert.
    Was soll ich sagen - bei der ersten Jahresinspektion musste das Getriebe auf Garantie getauscht werden. Wenn ich den Werkstattmeister richtig verstanden habe, gab es damals von Renault die Anweisung, bei Inspektionen das Getriebeöl auf Späne zu untersuchen. Ich interpretiere das so, dass das mangelhafte Schaltverhalten und die daraus resultierenden Folgen bekannt waren.

    Vielleicht hilft dir ja diese Info ...

    Zusätzlich zur Klimaanlage hab ich während der kritischen Wintermonate immer ein Entfeuchtungssäckchen auf dem Armaturenbrett liegen.

    Die gibt es natürlich auch beim großen Fluß, aber auch zwischendurch im Supermarkt im Grabbelkasten. Gefüllt mit einem Granulat, das bis zu 1 Liter Feuchtigkeit aufnehmen kann kann man die danach auf der Heizung oder in der Mikrowelle immer wieder wieder aufladen

    Entwarnung ...

    du hast Feuchtigkeit im Auto, was bei der Witterung nicht ungewöhnlich ist.
    Wenn du unterwegs bist, nimmt die sich erwärmende Innenluft Feuchtigkeit auf, stellst du das Auto ab, kühlt die Luft wieder ab und die Feuchtigkeit kondensiert an kalten Flächen.
    ist jetzt der rechte Teil der Scheibe durch kalten Wind außen oder Schatten gerade 1 oder 2 Grad kälter als die linke Seite, dann kondensiert die Feuchtigkeit hier früher als links und friert auch früher ... fertig

    Bei meinem wurde damals auch geklebt. Nach dem Tausch der Wellen (oder was in der Werkstatt hinter verschlossenen Türen auch immer gemacht worden war) waren die Schwingungen bei niedriger Geschwindigkeit deutlich geringer, aber trotzdem nicht ganz weg. In seltenen Fällen konnte ich es in abgeschwächter Form immer noch fühlen.

    Grüße und schönes WE an alle ...

    Hallo Maxe

    solange wie ich Auto und Schonbezüge hatte, haben zumindest die Schonbezüge keinerlei Anlass zu irgendwelchen Klagen gegeben.

    Habe mich dann vor einem ¾ Jahr vom Auto getrennt und falle deshalb als Informationsquelle leider ebenfalls aus .....

    Vielleicht zwei Sachen:


    1. Das kennen mit Sicherheit die Motorradfahrer: E10 bindet bei 20 °C rund ein Prozent Wasser bis zur Entmischung, bei 0 °C nur 0,5 Prozent. Ist der Sprit durch längeres Stehen bei halbvollem Tank gesättigt, und es kühlt ab, entmischt sich das Wasser und bildet am Tankboden eine ziemlich korrosive Wasser-Alkohol-Mischphase. Im darüberstehenden, nun „alkoholfreien“ Benzin sinkt die Klopffestigkeit. Diese Effekte kann man mit E10 aber bei randvollem Tank deutlich verringern. Wie gesagt: Motorradfahrer mit Überwinterung kennen das und tanken kurz vor dem Abstellen E5 randvoll.

    Danke für die gute Ausführung zur Kraftstoff-Alterung.

    In der Tat kann die Alterung des Kraftstoffes etwas reduziert werden, wenn der Tank immer randvoll ist. Aber was ist dabei dann das Endergebnis?

    Betrachten wir die Situation idealisiert. Mit randvollem Tank fahren wir 3 Monate rein elektrisch durch die Gegend und werden erwartungsgemäß danach gezwungen, 10 Liter nachzutanken. Im Hybridmodus verbraten wir jetzt in den nächsten Wochen 10 Liter Sprit und tanken dann nach. Was haben wir dann? 30 Liter alter Sprit und 10 Liter frische Brühe. Und los gehts in die nächsten 3 Monate rein elektrisch. Wieder 10 Liter verbrauchen und dann nachtanken. Was haben wir nun? 20 Liter uralten , 10 Liter alten und 10 Liter frischen Sprit. Ok, ich spare mir jetzt die nächsten Monate. Im realen Betrieb haben wir natürlich eine Durchmischung. Aber was wir sehen, ist, dass wir trotzdem eine schleichende Alterung des Kraftstoffes haben.

    Und wie sieht die Alternative aus? Wir fahren nur noch mit unseren 10 Litern Notreserve rum und sparen uns vorneweg schon mal das unnötige Gewicht. Nach 3 Monaten wieder der nett gemeinte Hinweis und wir verbraten jetzt die 10 Liter alten Sprit, der jedoch bei weitem nicht so alt ist, dass wir ihn nicht mehr im Verbrenner verheizen könnten. Und danach gibt es 10 Liter frisch von der Zapfsäule. Was haben wir jetzt? Alle 3 Monate frischen Sprit. Ok, in Realität werden wir nicht den Tank ganz leer fahren können, da es immer noch ein paar Liter Reserve gibt und schließlich müssen wir ja auch ohne Angstschweiß zur nächsten Tanke kommen. Aber im Gegensatz zur 1. Variante, bei der immer nur ein kleiner Teil Kraftstoff getauscht wird, ist es hier der größte Teil.

    Jeder mag jetzt für sich entscheiden, welche der beiden Möglichkeiten für ihn die bessere zu sein scheint ....

    Kam mir komisch vor, ich habe nachgefragt und auf das passive RDKS verwiesen. Nach ein paar Tagen bedenkzeit seiten der Werkstatt kam nun die Rückmeldung, dass der Captur definitiv Sensoren in den Reifen benötigt.

    Pass auf ... beim nächsten Mal will dir dein :) noch eine Kuckucksuhr mit einem Säckchen Vogelfutter dabei verkaufen.

    Mein 🚗 (EZ 12/20) hatte nach Aussage von meinem :) auch ein passives System gehabt, das keine Sensoren benötigt. Hierbei werden die Drehzahlunterschiede der Räder untereinander ausgewertet. Diese entstehen, wenn sich bei einem Rad der Durchmesser durch den Druckverlust ändert. Das ist auch der Grund, warum hier kein absoluter Luftdruck angezeigt werden kann, weil der nirgendwo gemessen wird.

    ist übrigens noch eine Nassbatterie. Ich dachte die gibt's nicht mehr in aktuellen Autos.

    Nass sind sie irgendwie alle noch .... Bei den AGM-Batterien ist die "Nässe" in einem Glasvlies gebunden. Dadurch verkraften sie höhere Ströme, und ca 3x soviele Zyklen wie die herkömmlichen alten. Außerdem wandeln sie ausgegasten Wasserstoff wieder um, sind also weitestgehend wartungsfrei. Der wichtigste Unterschied: Die AGM-Batterien arbeiten lageunabhängig - d.h. wenn ihr euch mit eurem Renno mal überschlagen habt und kopfüber im Straßengraben liegt, dann könnt ihr immer noch Radio hören bis die Rettung kommt 😉

    Siehe hierzu auch Varta: https://batteryworld.varta-aut…das-sind-die-unterschiede

    Also ich versuche mal zusammenzufassen, was ich bisher meine, verstanden zu haben:



    b) Die Aufladung geschieht im Pure-Modus nur im Schiebebetrieb, bei My Sense zusätzlich noch, wenn der Verbrenner läuft.

    Widerspruch bei Punkt B:

    Die Nachladung des 12V-Akkus beim E-Tech ist nicht abhängig von irgend einem Fahrmodus, und vom Verbrenner nur indirekt bei leerem Fahr-Akku. Das Fahrzeug lädt die Batterie ausschließlich über den DC-DC-Wandler aus dem Fahrakku und versorgt so gleichzeitig auch das restliche 12V-System. Siehe hierzu auch das Bild in meinem vorangegangenen Artikel, aus dem hervorgeht, dass der E-Tech noch im Stand mit verschlossenen Türen das 12V-System von der Akku-Speisung (12,6 Volt) auf 13,2 Volt (DC-DC-Wandler) umschaltet und so neben der Versorgung auch den Akku lädt.

    Läuft kein Verbrenner und findet auch keine Rekuperation statt, dann sinkt der Ladezustand des Fahrakkus langsam ab. Das ist auch der Grund, warum beim Spielen an den Instrumenten nach ein paar Minuten der Renno in den "Stromsparmodus" schaltet und uns die Instrumente abdreht.

    Während der Fahrt wird das 12V-System ebenfalls über den DC-DC-Wandler versorgt und die Batterie unter Mitwirkung des BMS geladen. Fällt der Ladezustand des HV-Akkus unter einen Minimumwert, dann wechselt der Renno in den Hybrid-Modus. Der Verbrenner übernimmt jetzt den eigentlichen Antrieb und kann mit dem 400V-SG den Fahrakku wieder nachladen und damit auch die Versorgung des 12-Volt-Systems sicherstellen. Unabhängig von dem jeweiligen Betriebsmodus ist natürlich in allen Fahrmodi eine Nachladung über Rekuperation möglich.