Hallo Leute,
hier meine Tüte Senf zu dem Thema:
1. Auch wenn eine normale Haushaltssteckdose über 3 x 1.5 mm² angeschlossen für 10A Dauerlast geeignet ist, würde ich trotzdem die Verkabelung von einem Fachbetrieb überprüfen lassen, weil dazwischenliegende Verteilerdosen mit oxidierten Lüsterklemmen ein "brandheißes" Problem sein können.
2. Der Ladeziegel von Zoe wie auch der von meinem ehemaligen Captur (und vermutlich auch alle anderen der Marke) ist GreenUp-fähig. Das heißt, dass sie, an einer GreenUP-Steckdose eingesteckt, 16A Ladestrom liefern KÖNNEN. Was am Ende wirklich fließt, hängt aber nicht nur von den Möglichkeiten des Ladeziegels und der Steckdose nebst vorgeschaltetem Sicherungsautomat ab, sondern mehr noch von dem, was die Ladeelektronik im Auto gerade so haben möchte. Und das kann, selbst an der Wandkiste angeschlossen, manchmal deutlich unter 10A liegen.
3. Die Entscheidung, ob Wandkiste oder nur GreenUP würde ich von mehreren Punkten abhängig machen: a) gibt es in der Garage oder beim Carport schon eine für eine Wallbox ausreichend abgesicherte dreiphasige Versorgung oder muss erst noch Kabel über längere Strecken, vielleicht sogar noch mit Baggerarbeiten verbunden, gelegt werden? b) wie sehen die Pläne für die nächste Autoanschaffung aus? Besteht die Gefahr, dass man, durch den Cappi jetzt auf den Geschmack am elektrischen Fahren gekommen, in absehbarer Zeit auf eine Kutsche wechselt, die höhere Ladeleistungen verträgt? c) Wie sieht das generelle Ladeverhalten aus, oder wie könnte es in Zukunft aussehen? Ist das Laden zuhause der Standard oder nur die Ausnahme ... Für den Fall, dass diese Punkte alle Pro Wallbox ausfallen, dann schaut mal beim Efahrer rein. Da hab ich eben gelesen, dass Tchibo derzeitig eine Wallbox für 99 € vertickt, wenn man einen Ökostrom-Vertrag und eine Tüte Kaffee dazu nimmt ( https://efahrer.chip.de/news/t…hinter-diesem-deal_108846)
Beiträge von Heinz.Spack
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Hyundai sitzt halt auch im selben Boot, wie alle anderen Autohersteller auch und kämpft mit seinen Lieferkettenproblemen.
ich denke mal, dass es bei Hyundai bei weitem nicht so schlimm ist, wie bei Renno. Im Forum wird jetzt schon von den ersten Auslieferungen berichtet, die im März bestellt worden sind. Und meiner war halt eine Bestellung, die der Händler auf Verdacht gemacht hat, und die werden gegenüber den regulären Bestellungen immer erst mal hinten angestellt.
Bei Renno hakt´s ja sogar bei kleinen Ersatzteilen. Wenn ich euch erzähle, was für einen Fackelzug es gegeben hat, bis endlich die beiden Wasserpumpen bei meiner Werkstatt waren, wie oft ich dafür in Brühl anrufen musste, welche dummen Ausreden ich mir anhören musste ..... Bei einem der Gespräche ist mir tatsächlich mal der Geduldsfaden gerissen und ich hab dem Herren am anderen Ende der Leitung erklärt, was er gerade für einen Schwachsinn erzählt hat ....
Naja, man hat dann die noch fehlende Pumpe aus dem finstersten Frankreich kommen lassen. Aber das hat immer noch 4 Wochen gedauert. Vermutlich hat man vergessen, dass es die Post mit den kleinen gelben Autochen gibt und die Pumpe zufuß transportiert.
So, jetzt erst mal allen einen schönen Sonntag und
Grüße vom Heinz -
Hallo Heinz.Spack ,
danke für den Hinweis
. Werde in Zukunft verstärkt "ein Ohr darauf" haben.
Wie geht's eigentlich mit Deinem Hyundai Kona Elektro? Solltest Du den nicht Mitte Juli 2022 bekommen?
Schon unterwegs damit? Würde mich über ein kurzes Feedback freuen
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Beste Grüße
Helmut
Hallo Helmut,
ich hab mittlerweile schon einen Trampelpfad hier im Hausflur gelaufen ....
Nein, vom Kona noch nichts in Sicht, hab auch noch keine FIN. Aber es könnte jeden Tag soweit sein, dass das Mail von meinem Händler kommt - wenn mir die Werksferien keinen Strich durch die Rechnung machen .....
Es heißt jetzt geduldig warten .... und zwischendurch immer mal den Vorführ-Kona ausleihen 😈 -
Hallo zusammen,
meiner hängt gerade an der Schuko-Steckdose und das Gebläse im Motorraum schnurrt vernehmbar vor sich hin. Allerdings bei mir in Fahrtrichtung vorne links. Die in der Nähe vorhandenen Schlauchmarkierungen flattern munter vor sich hin.
Ein schönes Wochenende
harro
Hallo Harro,
wenn es nur ein leises Surren ist, dann ist´s wahrscheinlich der Lüfter, der die überschüssige Energie über den Wärmetauscher/Kühler nach draußen befördert. Schukosteckdose heißt ja auch, dass mit maximal 2 kW Ladeleistung gerechnet werden muss. Dafür muss die Kühlung sich kein Bein für ausreißen - es sei denn Mittags in praller Sonne ....
Ich hab, wenn gewünscht, noch einen anderen Clip, aus dem das Geräusch der Pumpen und der Ort "Motorraum rechts" noch deutlicher hervorgeht .... -
Hallo Leute,
bitte habt ein Ohr auf die Kühlwasser-Pumpen. Die in meinem ehemaligen Cappi mussten beide wegen einem Lagerschaden getauscht werden.
Wenn 🚗 nur mit reduzierter Leistung ( ca 2kW ) geladen hat, war nichts zu hören, ging die Ladeleistung jedoch auf Maximum ( 3,5 kW ), dann waren deuliche Geräusche aus dem Motorraum, Bereich rechtes Vorderrad, vernehmbar.
Interessant dabei war, dass diese Laufgeräusche auch anhielten, wenn z.B. gegen Ende des Ladevorgangs die Elektronik die Ladeleistung auf Schnarchladung reduzierte. Daraus schließe ich, dass die Kühlung, wenn einmal gestartet, bis zum Ende des Ladevorgangs auf Volllast lief. Erst beim manuellen Beenden des Ladevorgangs durch Drücken des Knopfes beim Stecker verstummte das Pumpengeräusch. -
Hallo liebe Captur-Fahrer, mein Plug in Hybrid hat im Elektrobetrieb ein Beschleunigungsloch zwischen 75 km/h und 80 km/h. Für ein bis zwei Sekunden stockt die Beschleunigung und es hört und fühlt sich an, als würde der Verbrenner-Motor kurz zugeschaltet, dies wird aber nicht angezeigt. Die Werkstatt behauptet, dies wäre normal und bei allen Captur so. Kann das jemand bestätigen oder ist es doch nur bei meinem Auto der Fall?
Hallo Kso,
wie Falcon eben schon ausgeführt hat, ist das Verhalten für den PH-Captur normal.
Bei etwa 74 km/h schaltet das Getriebe für den elektrischen Antrieb in den 2. Gang. Hierfür muss das Getriebe, da es kein Kupplung hat, kurzzeitig entlastet werden. Für diesen kurzen Augenblick übernimmt die kleine E-Maschine den Antrieb. Da diese aber fest mit der Kurbelwelle des Verbrenners verbunden ist, dreht sich für den Augenblick der Verbrenner mit etwa 2350 U/min mit. Für den Fall, dass die Software für die Verbrennersteuerung funktioniert, bleibt es bei dem kurzzeitigen Mitdrehen ohne dass der Verbrenner startet und dann sein Eigenleben führt ....
Je größer die Leistungsanforderung an den Antrieb zum Schaltzeitpunkt ist (Beschleunigung, bergauf etc) desto deutlicher merkt man, dass der kleinen E-Maschine gegenüber der großen einige kW fehlen. Umgekehrt merkt man den Schaltvorgang fast überhaupt nicht, wenn das Auto z.B. bergab fast antriebslos über die magische 74 km/h-Grenze beschleunigt ... -
Preisvorstellung?
Bei Ebay-Kleinanzeigen hab ich´s mal mit VB 190 eingestellt. Aber ein klein bisschen Spielraum ist schon noch da ....
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Ergänzen möchte ich, dass der Juice Booster für alte Elektroinstallationen interessant sein könnte.
Hi,
Sicherheit kann nie schaden, und ein solcher Temperatursensor gehört zweifelsohne dazu. Ich würde mich jedoch nicht alleine auf solch einen Sensor verlassen, kann es doch eine trügerische Sicherkeit sein. Hab ich nämlich zuhause eine Elektroinstallation, die mir den Angstschweiß auf die Stirn treiben sollte, dann sind die problematischen Stellen nicht unbedingt nur die Steckdosen, sondern auch in den Verteilerdosen mit ihren oxidierten Lüsterklemmen und deren Übergangswiderständen zu suchen. Hier sind die Sensoren im Stecker machtlos.
Ich empfehle auf jeden Fall, ein paar Mark in die Hand zu nehmen und wenigstens die Steckdose, bei der gängig das Auto zum Laden eingesteckt wird und deren Zuleitung von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Dabei kann die Steckdose auch direkt gegen eine GreenUp-Dose ausgetauscht werden und so darf dann der Ladestrom die vollen 16A betragen (wenn die restliche Verkabelung nach der Überprüfung mitspielt)
HS -
Hallo Udo,
in der Tat, der Juice Booster sollte das Maß der Dinge sein, ganz besonders wenn man Ladeleistungen bis 22kW 3-phasig benötigt, wenn man immer wieder an Steckdosen mit außergewöhnlichen Anschlußnormen in Afrika laden muß und hin und wieder auch noch einen Unterlegskeil benötigt
Spaß beiseite ... wenn man für die Zukunft plant und in absehbarer Zeit auf E-Fahrzeuge mit entsprechender Ladeleistung umsteigen will, dann sollte man den Juice Booster auf jeden Fall ins Auge fassen. Der Mehrpreis gegenüber anderen Ladegeräten mit vergleichbaren Leistungsdaten ist durch die außergewöhnliche Qualität und Flexibilität durchaus gerechtfertigt.
Sucht man jedoch nur ein kleines preiswertes Zweit-Ladegerät für den Renno o.Ä. mit seinen 1-phasigen 3,7kW Ladeleistung, dann sollte man sich fragen, ob die JB-Ladewurst, die mit ihren ca. 1k€ etwa viermal so teuer ist, nicht ein klein wenig am Ziel vorbei geht ......
Liebe Grüße,
Heinz -
Hallo Leute,
vermutlich werde ich mir jetzt den Off-Topic-Zorn der Götter auf mein Haupt laden, ich versuch´s aber trotzdem: Sicherlich hat sich schon rumgesprochen, dass ich meinen Renno verkauft habe. Und da der Nachfolger 3-phasig laden kann, ist mein heißgeliebtes Ladekabel, das ich in diesem Thread mit Artikel #17 näher beschrieben habe, vakant.
Sollte also jemand von euch zum Laden des Fahrzeug-Akkus noch einen guten zusätzlichen Ladeziegel benötigen, damit das Originalkabel immer verstaut bleiben kann (ich muss ja irgendwie die Kurve zum Thread-Thema bekommen), dann lasst es mich wissen.IMG_20220624_134233_hdr.jpg
Beschreibung des neuwertigen Teils gibt es hier beim freundlichen Versender und in meinem Artikel #17:
https://www.amazon.de/ETE-ETMATE-Digitalbildschirm-Schuko-Stecker-E...
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